Superfood im Rasen
Das Gänseblümchen ist ein kostenloses „Superfood im Rasen“. Seine Blüten und jungen Blätter sind essbar und bereichern Salate mit Farbe, zarter Bitterkeit und Vitamin C.
Bellis perennis
Kleine, rosettige Pflanze mit vielen weißen bis rosafarbenen Blütenköpfchen, die vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein auf Wiesen und Rasenflächen blüht.
Niedrige Blattrosette mit vielen einzelnen Blütenstielen im Rasen.
Weiße bis rosafarbene Zungenblüten mit leuchtend gelber Mitte.
Löffelförmige, ganzrandige Blätter in einer Grundrosette.
Kurz geschnittene Rasenflächen, Wiesen, Parks und Wegränder.
Das Gänseblümchen bildet eine dichte Blattrosette am Boden. Daraus wachsen zahlreiche, 5–15 cm hohe, blattlose Stängel, die jeweils einen Blütenkorb tragen. Typisch sind dichte Teppiche aus vielen kleinen Pflanzen in kurz geschnittenen Rasenflächen.
Die Blütenkörbchen sind 1,5–3 cm groß. Am Rand sitzen weiße, oft leicht rosa überhauchte Zungenblüten, in der Mitte zahlreiche leuchtend gelbe Röhrenblüten. Bei Regen oder in der Nacht neigen sich die Blütenköpfe nach unten und schließen sich teilweise.
Die Blätter sind spatelig bis umgekehrt eiförmig, 1–4 cm lang, meist ganzrandig oder leicht gekerbt. Sie bilden eine niedrige Grundrosette, sind saftig-grün und meist unbehaart.
Das Gänseblümchen ist typisch für intensiv genutzte Rasenflächen, Weiden und Wiesen. Es kommt auch an Wegrändern, in Obstwiesen und Gärten vor. Es verträgt Tritt und wiederholtes Mähen und wächst auf mäßig nährstoffreichen, eher frischen Böden in Sonne bis Halbschatten.
Junge Blätter und frische Blüten des Gänseblümchens bereichern Frühlingssalate. Die Blüten bringen eine zarte, nussige Note und farbige Akzente, die Blätter eine leichte Bitterkeit, die die Verdauung anregt.
Die ganzen Blüten des Gänseblümchens eignen sich hervorragend als essbare Dekoration für Kuchen, Pfannkuchen oder in Eiswürfeln. Gewaschene Blüten können außerdem in Honig oder Sirup eingelegt werden.
Ein Tee aus Kraut und Blüten des Gänseblümchens gilt traditionell als mildes Bitterkraut, das Verdauung und Stoffwechsel anregen kann. Üblich ist die Verwendung in Mischtees in kleinen Mengen.
Ein Ölmazerat aus Gänseblümchenblüten findet traditionell Verwendung in Salben und Balsamen zur Pflege gereizter Haut, bei blauen Flecken und kleinen Schürfwunden.
Das Gänseblümchen ist eine ideale Pflanze für Naturprojekte mit Kindern: Blüten sammeln, Kränze binden oder Teller dekorieren schafft spielerisch Wissen über essbare Wildpflanzen.
Hilft, Entzündungen im Körper zu reduzieren und ist geeignet bei Muskel- und Gelenkschmerzen.
Fördert die Funktion des Verdauungssystems und hilft bei Blähungen und Appetitlosigkeit.
Unterstützt die Ausscheidung von Schadstoffen, entlastet Leber und Nieren.
Schützt die Zellen vor freien Radikalen und kann Alterungsprozesse verlangsamen.
Fördert die Heilung von Wunden, Ekzemen und anderen Hautproblemen.
Kann Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen lindern.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken anwenden, sprechen Sie immer mit einer Ärztin/einem Arzt oder einer qualifizierten Fachperson für Phytotherapie.
Einige Pflanzen können allergische Reaktionen auslösen oder mit Medikamenten wechselwirken. Gehen Sie vorsichtig vor und wenden Sie sich im Zweifel an medizinisches Fachpersonal.
Wächst bevorzugt auf kurz geschnittenen Rasenflächen, Wiesen und in Parks. Verträgt Trittbelastung und mäßige Trockenheit, liebt sonnige bis halbschattige Standorte. In mildem Klima blüht sie beinahe das ganze Jahr über.
Informationen zu heilkundlichen Wirkungen dienen nur der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken verwenden, konsultieren Sie immer eine Ärztin/einen Arzt oder eine qualifizierte Fachperson. Wenn Sie sich bei der Bestimmung der Pflanze nicht sicher sind, sammeln oder verwenden Sie sie nicht!
Pflücken Sie Gänseblümchen nicht auf Flächen, die mit Herbiziden, Pestiziden oder Kunstdünger behandelt wurden. Bevorzugen Sie Naturwiesen, ökologische Flächen und unbehandelte Privatgärten.
Gänseblümchen gelten als essbar, sollten jedoch in üblichen Küchenmengen verzehrt werden. Sehr große Mengen bitterer Wildkräuter können bei empfindlichen Personen Magenbeschwerden auslösen.
Menschen mit Allergien gegen Korbblütler (Asteraceae) können auch auf Gänseblümchen reagieren. Testen Sie die Pflanze zunächst in kleiner Menge und beenden Sie den Verzehr bei Anzeichen einer Unverträglichkeit.
Für Gänseblümchen liegen nur begrenzte Daten zur Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit vor. Kleine Mengen als Speisenzutat gelten als unproblematisch, von hoch dosierten Tees oder Extrakten wird ohne fachliche Beratung eher abgeraten.
Das Gänseblümchen ist ein kostenloses „Superfood im Rasen“. Seine Blüten und jungen Blätter sind essbar und bereichern Salate mit Farbe, zarter Bitterkeit und Vitamin C.
Gänseblümchen sind zentrale Pflanzen vieler Kinderspiele – aus den Blüten werden Kränze, Ketten und Ringe geflochten. So wird die Pflanze oft zum ersten positiven Kontakt von Kindern mit Wildkräutern.
In milden Regionen blüht das Gänseblümchen vom zeitigen Frühjahr bis in den Winter hinein. Es gehört zu den wichtigsten Früh- und Spätblühern für viele Insektenarten.
„Das Wissen über Wildkompass verbindet die traditionelle Erfahrung früherer Generationen mit moderner wissenschaftlicher Erkenntnis.“