Vitamin-C-Rekordhalter
Sanddornbeeren zählen zu den vitamin-C-reichsten heimischen Früchten und werden traditionell zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.
Hippophae rhamnoides
Dicht verzweigter, stark dorniger Strauch mit silbrigen Blättern und leuchtend orangefarbenen Beeren – bekannt als heimische Vitamin-C-Bombe.
Schmale, silbrig schimmernde Blätter
Unscheinbare gelbgrüne Frühjahrsblüten
Leuchtend orange, sehr saure Beeren
Dicht verzweigter, stark bedornter Wuchs
Typische Art von Dünen und sandigen Böschungen
Die Blätter sind schmal, länglich-lanzettlich und an der Unterseite dicht silbrig behaart. Dadurch wirkt der gesamte Strauch aus der Ferne leicht grau-silbrig.
Die Blüten sind klein, gelbgrün und erscheinen sehr früh im Jahr, oft bevor die Blätter austreiben. Sanddorn ist zweihäusig: es gibt männliche und weibliche Pflanzen.
Die Früchte sind leuchtend orange, eiförmig und sehr säuerlich im Geschmack. Sie sitzen dicht gedrängt an den Zweigen und bleiben oft bis in den Winter hinein am Strauch.
Sanddorn bildet dichte, sehr dornenreiche Sträucher, die sich gut als Windschutzhecke und Vogelschutzgehölz eignen, aber die Ernte der Früchte erschweren.
Sanddorn bevorzugt trockene, sandige und nährstoffarme Standorte und wird häufig zur Befestigung von Dünen, Ufern und Hängen gepflanzt.
Frisch gepresster Sanddornsaft ist sehr säuerlich und wird meist mit Wasser und anderen Fruchtsäften gemischt. Eingekochter Sirup eignet sich als Basis für Wintergetränke und heiße Sanddorntees.
Aus kurz erhitzten und durch ein Sieb gestrichenen Beeren entsteht ein aromatisches Mus, das sich für Konfitüren, Desserts, Joghurt und als fruchtige Sauce eignet.
Sanddornprodukte werden traditionell zur Unterstützung des Immunsystems, bei Erschöpfung und in der Erkältungszeit eingesetzt. Üblich sind kleine tägliche Mengen von Saft, Sirup oder konzentrierten Präparaten.
Sanddornöl wird äußerlich bei trockener, rissiger Haut und kleineren Läsionen verwendet. Innerliche Kuren sollten insbesondere bei Vorerkrankungen des Verdauungstraktes mit einer Fachperson besprochen werden.
Gefrorenes Sanddornmus oder getrocknete Beeren lassen sich gut in Müslis, Smoothies und Bowls integrieren und bringen Farbe, Aroma und wertvolle Mikronährstoffe in die Alltagsküche.
Stärkt die natürliche Abwehrkraft des Körpers und hilft, Krankheiten vorzubeugen.
Hilft, Entzündungen im Körper zu reduzieren und ist geeignet bei Muskel- und Gelenkschmerzen.
Unterstützt eine gesunde Durchblutung und das Herz-Kreislauf-System.
Schützt die Zellen vor freien Radikalen und kann Alterungsprozesse verlangsamen.
Fördert die Heilung von Wunden, Ekzemen und anderen Hautproblemen.
Unterstützt den Fettstoffwechsel und den allgemeinen Energiehaushalt.
Fördert die Regeneration der Leber und ihre Entgiftungsfunktion.
Hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und den Glukosestoffwechsel zu unterstützen.
Steigert körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken anwenden, sprechen Sie immer mit einer Ärztin/einem Arzt oder einer qualifizierten Fachperson für Phytotherapie.
Einige Pflanzen können allergische Reaktionen auslösen oder mit Medikamenten wechselwirken. Gehen Sie vorsichtig vor und wenden Sie sich im Zweifel an medizinisches Fachpersonal.
Sanddorn wächst auf sonnigen, trockenen Standorten wie Dünen, Böschungen, Bahndämmen, Brachflächen und Feldrändern. Häufig wird er zur Hangbefestigung, als Windschutzhecke oder naturnaher Zierstrauch gepflanzt und bietet Nahrung und Schutz für viele Vogelarten.
Informationen zu heilkundlichen Wirkungen dienen nur der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken verwenden, konsultieren Sie immer eine Ärztin/einen Arzt oder eine qualifizierte Fachperson. Wenn Sie sich bei der Bestimmung der Pflanze nicht sicher sind, sammeln oder verwenden Sie sie nicht!
Die stark sauren Beeren können bei empfindlichen Personen Sodbrennen oder Magenbeschwerden verursachen. Besser mit anderen Früchten mischen und in kleinen Mengen genießen.
Bei hochdosierter oder langfristiger Einnahme von Sanddornöl und gleichzeitiger Therapie mit Blutverdünnern oder Herz-Kreislauf-Medikamenten sollte eine ärztliche Rücksprache erfolgen.
In üblichen Lebensmitteldosen gilt Sanddorn als unbedenklich. Bei hochkonzentrierten Präparaten während Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern ist fachlicher Rat sinnvoll.
Die stark bedornten Zweige können Verletzungen verursachen. Tragen Sie beim Ernten Handschuhe und achten Sie besonders auf sicheren Stand an Böschungen.
Sanddornbeeren zählen zu den vitamin-C-reichsten heimischen Früchten und werden traditionell zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.
Aus den Samen und aus dem Fruchtfleisch werden unterschiedliche Sanddornöle gewonnen, die sich in Fettsäure- und Carotinoidprofil unterscheiden und vielseitig genutzt werden.
In der Natur ist Sanddorn eine typische Küsten- und Flussdünenpflanze und spielt eine wichtige Rolle bei der Befestigung sandiger Böden.
Dichte, dornenreiche Sanddornhecken bieten Vögeln sicheren Brutplatz, und die bis in den Winter hängenden Beeren sind eine wertvolle Nahrungsquelle.
„Das Wissen über Wildkompass verbindet die traditionelle Erfahrung früherer Generationen mit moderner wissenschaftlicher Erkenntnis.“