Weihnachtssymbol und Kuss unter dem Mistelzweig
Mistelzweige gehören in vielen Ländern zur traditionellen Weihnachtsdekoration. Ein Kuss unter dem Mistelzweig soll Glück und Liebe bringen.
Viscum album
Kugelige, immergrüne Büsche hoch in den Kronen von Laub- und Obstbäumen mit gelbgrünen Zweigen und weißen, klebrigen Beeren. Klassisches Winter- und Weihnachtssymbol.
Immergrüne Kugeln in den Baumwipfeln
Lederartige, gelbgrüne Gegenblätter
Weiße, durchscheinende, klebrige Beeren
Alte Obstbäume, Pappeln, Linden, Ahorn
Die Mistel bildet runde, immergrüne Büsche in den Kronen ihrer Wirtsbäume. Besonders im Winter sind die grünen Kugeln in den ansonsten kahlen Baumkronen sehr auffällig.
Die Blätter der Mistel sind ledrig, gelbgrün und stehen sich paarweise gegenüber. Sie sind länglich bis spatelförmig und bleiben den ganzen Winter über an der Pflanze.
Die Mistel trägt im Winter weiße, leicht durchscheinende Beeren mit klebrigem Fruchtfleisch. Sie sitzen in Gruppen an den Zweigenden und sind für Menschen und Haustiere giftig.
Weiße Mistel befällt vor allem alte Obstbäume, Pappeln, Linden und Ahornbäume. Man findet sie häufig in Streuobstwiesen, Alleen, Parks und an Feldrändern.
Weiße Mistel wird in Form standardisierter Arzneimittel zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems und des Immunsystems eingesetzt, teilweise auch in der komplementären Krebsbehandlung. Selbst hergestellte Tees oder Tinkturen aus Mistel sind aufgrund der Giftigkeit nicht empfehlenswert.
Mistelzweige werden in der Advents- und Weihnachtszeit als dekorativer Schmuck über Türen und Tischen aufgehängt. Achten Sie darauf, dass Kinder und Haustiere die Beeren nicht erreichen können.
Stärkt die natürliche Abwehrkraft des Körpers und hilft, Krankheiten vorzubeugen.
Hilft, Entzündungen im Körper zu reduzieren und ist geeignet bei Muskel- und Gelenkschmerzen.
Unterstützt eine gesunde Durchblutung und das Herz-Kreislauf-System.
Schützt die Zellen vor freien Radikalen und kann Alterungsprozesse verlangsamen.
Fördert die Regeneration der Leber und ihre Entgiftungsfunktion.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken anwenden, sprechen Sie immer mit einer Ärztin/einem Arzt oder einer qualifizierten Fachperson für Phytotherapie.
Einige Pflanzen können allergische Reaktionen auslösen oder mit Medikamenten wechselwirken. Gehen Sie vorsichtig vor und wenden Sie sich im Zweifel an medizinisches Fachpersonal.
Weiße Mistel wächst in runden Büschen auf Ästen ihrer Wirtsbäume. Typische Standorte sind alte Obstgärten, Baumalleen an Straßen, Feldränder und Parkanlagen. Besonders im laubfreien Winter sind die grünen Kugeln in den Kronen gut zu erkennen.
Informationen zu heilkundlichen Wirkungen dienen nur der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken verwenden, konsultieren Sie immer eine Ärztin/einen Arzt oder eine qualifizierte Fachperson. Wenn Sie sich bei der Bestimmung der Pflanze nicht sicher sind, sammeln oder verwenden Sie sie nicht!
Die weißen Mistelbeeren sind giftig. Sie können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen und sollten weder von Kindern noch von Erwachsenen verzehrt werden.
Mistel ist keine Pflanze für selbst zubereitete Tees oder Tinkturen. Für innerliche Anwendungen sollten ausschließlich standardisierte Präparate verwendet werden.
Für Schwangere, Stillende und kleine Kinder ist die Anwendung von Mistelpräparaten ohne ärztliche Anweisung nicht geeignet.
Mistel ist für Haustiere giftig. Halten Sie Zweige und Beeren von Hunden, Katzen und anderen Tieren fern.
Die Mistel ist leicht zu erkennen, doch ihre Giftigkeit sollte nie unterschätzt werden.
Mistelpräparate können den Blutdruck und das Immunsystem beeinflussen. Bei bestehender Medikation – etwa Blutdrucksenkern oder Immunsuppressiva – ist eine ärztliche Rücksprache Pflicht.
Mistelzweige gehören in vielen Ländern zur traditionellen Weihnachtsdekoration. Ein Kuss unter dem Mistelzweig soll Glück und Liebe bringen.
In alten keltischen und germanischen Kulturen galt die Mistel als heilige Pflanze. Da sie nicht im Boden wurzelt, sondern auf Bäumen wächst, wurde sie als Zwischenwesen mit besonderer Schutzkraft angesehen.
Aus der weißen Mistel werden standardisierte Arzneimittel hergestellt, die in der komplementären Onkologie eingesetzt werden. Sie dürfen nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
„Das Wissen über Wildkompass verbindet die traditionelle Erfahrung früherer Generationen mit moderner wissenschaftlicher Erkenntnis.“