Asiatische Herkunft
Rhabarber stammt ursprünglich aus Zentral- und Ostasien. Zunächst wurde vor allem Heilrhabarber gehandelt, später entwickelten Züchter mildere Gartenformen für die Küche.
Rheum rhabarbarum
Kräftige, ausdauernde Staude mit sehr großen Blättern und dicken, rötlich-grünen Blattstielen mit deutlich saurem Geschmack.
Sehr große, dreieckige Blätter mit gewelltem Rand
Dicke, saftige Blattstiele mit ausgeprägt saurem Geschmack
Hohe, verzweigte Rispen mit vielen kleinen Blüten
Verwildert an Gärten, Kompostplätzen und Wegrändern
Blattspreiten sind ungenießbar und potenziell giftig
Die Blätter des Rhabarbers sind auffallend groß, breit dreieckig bis herzförmig, mit gewelltem und teils gekräuseltem Rand. Die kräftige Nervatur läuft in einen dicken Blattstiel aus. Die Blattoberseite ist matt bis leicht glänzend grün.
Die essbaren Blattstiele sind kräftig, fleischig und je nach Sorte grün, rosafarben oder rot gefärbt. Sie sind vollsaftig, brechen leicht und schmecken deutlich säuerlich.
Ältere Pflanzen bilden hohe Blütenstängel mit großen, verzweigten Rispen aus zahlreichen kleinen, weißlich-grünen Blüten. Die Blütenstände ragen deutlich über das Laub hinaus.
Wilder Rhabarber wächst vor allem in Siedlungsnähe: an Gartenzäunen, Komposthaufen, auf nährstoffreichen Brachflächen und an Wegrändern.
Die Blattspreiten des Rhabarbers sind aufgrund ihres hohen Gehalts an Oxalsäure nicht zum Verzehr geeignet. Verwende ausschließlich die Blattstiele.
In Stücke geschnittene Blattstiele lassen sich zu Kompott, Kuchen, Crumble und Desserts verarbeiten. Die Säure des Rhabarbers harmoniert besonders gut mit Erdbeeren.
Aus Rhabarberstücken lässt sich ein intensiv rosa Sirup kochen, der mit Sprudelwasser als erfrischende Schorle serviert werden kann.
Mit Zwiebeln, Gewürzen und etwas Zucker eingekocht wird Rhabarber zu pikantem Chutney, das gut zu Käse, Gemüse und gegrillten Speisen passt.
In üblichen Speisemengen kann Rhabarber durch Säuren und Ballaststoffe die Verdauung anregen. Für gezielte Heilzwecke sollte er jedoch nicht ohne Beratung eingesetzt werden.
Vor allem rote Rhabarbersorten färben Sirupe, Gelees und Desserts auf natürliche Weise zartrosa.
Fördert die Funktion des Verdauungssystems und hilft bei Blähungen und Appetitlosigkeit.
Unterstützt die Ausscheidung von Schadstoffen, entlastet Leber und Nieren.
Unterstützt den Fettstoffwechsel und den allgemeinen Energiehaushalt.
Hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und den Glukosestoffwechsel zu unterstützen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken anwenden, sprechen Sie immer mit einer Ärztin/einem Arzt oder einer qualifizierten Fachperson für Phytotherapie.
Einige Pflanzen können allergische Reaktionen auslösen oder mit Medikamenten wechselwirken. Gehen Sie vorsichtig vor und wenden Sie sich im Zweifel an medizinisches Fachpersonal.
Wilder Rhabarber wächst bevorzugt an nährstoffreichen, feuchten Standorten in der Nähe von Siedlungen: an Gartenzäunen, Komposthaufen, auf Schuttplätzen und an Wegrändern.
Informationen zu heilkundlichen Wirkungen dienen nur der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken verwenden, konsultieren Sie immer eine Ärztin/einen Arzt oder eine qualifizierte Fachperson. Wenn Sie sich bei der Bestimmung der Pflanze nicht sicher sind, sammeln oder verwenden Sie sie nicht!
Die Blattspreiten des Rhabarbers sind wegen ihres hohen Oxalsäuregehalts nicht zum Verzehr geeignet. Verwende ausschließlich die Blattstiele.
Menschen mit Nierenproblemen oder Neigung zu Nierensteinen sollten Rhabarber nur in kleinen Mengen genießen und im Zweifel ärztlichen Rat einholen.
Für gesunde Erwachsene ist maßvoller, saisonaler Verzehr unproblematisch. Bei Kindern lieber kleinere Portionen anbieten und nicht täglich.
Die Verwendung der Rhabarberwurzel als starkes Abführmittel gehört in fachkundige Hände. Verzichte auf Selbstversuche mit der Wurzel von Gartenrhabarber.
Bei chronischen Erkrankungen oder Dauermedikation sollte häufiger Verzehr von stark säurehaltigen Lebensmitteln wie Rhabarber mit dem Arzt besprochen werden.
Rhabarber stammt ursprünglich aus Zentral- und Ostasien. Zunächst wurde vor allem Heilrhabarber gehandelt, später entwickelten Züchter mildere Gartenformen für die Küche.
Der stark abführende Apothekenrhabarber stammt von anderen Rheum-Arten als unser Gartenrhabarber. Auch dessen Wurzel ist wirkkräftig und sollte nicht ohne Fachkenntnis verwendet werden.
Rhabarber gehört zu den ersten frischen Gemüsen im Jahr und bringt mit seiner Säure Frische in Kuchen, Kompott und Desserts.
Rhabarber enthält relativ viel Oxalsäure. Wer zu Nierensteinen neigt oder Probleme mit den Nieren hat, sollte größere Mengen meiden und Rhabarber nur gelegentlich genießen.
„Das Wissen über Wildkompass verbindet die traditionelle Erfahrung früherer Generationen mit moderner wissenschaftlicher Erkenntnis.“