Klassisches Mittelmeer-Küchenkraut
Echter Dost, besser bekannt als Oregano, gehört zu den wichtigsten Kräutern der mediterranen Küche. Er verleiht Pizza, Pasta, Tomatensaucen, Gemüse- und Fleischgerichten ihren typischen Geschmack.
Origanum vulgare
Mehrjähriges, aromatisches Kraut mit rosavioletten Blütenständen und kräftigem, würzigem Duft, das in der Küche und Kräuterheilkunde als Oregano geschätzt wird.
Eiförmige, leicht gezähnte Blätter mit intensivem Oregano-Duft beim Zerreiben.
Kleine rosa-violette Lippenblüten in dichten, endständigen Blütenständen.
Mehrjährige Staude mit vierkantigen Stängeln, die dichte Horste bildet.
Trockene, sonnige Wiesenhänge, Böschungen und Wegränder mit durchlässigen Böden.
Kräftiges, würziges Aroma und warmer, leicht scharfer Geschmack, der die Verdauung anregt.
Die Blätter des Echten Dost sind eiförmig bis elliptisch, ganzrandig bis fein gezähnt und etwa 1–4 cm lang. Sie stehen gegenständig an dem vierkantigen Stängel. Beim Zerreiben verströmen sie einen charakteristischen, kräftig würzigen Oregano-Duft. Die Blattoberfläche ist leicht behaart und sattgrün bis graugrün gefärbt.
Die Blüten sind klein, rosa bis violett und zweilippig. Sie stehen in dichten, kugeligen Köpfchen, die zu endständigen, reich verzweigten Blütenständen zusammengefasst sind. Der Kelch ist röhrig und leicht behaart, die Krone zweilippig. Die Blütezeit reicht in der Regel von Juli bis September und bietet eine wertvolle Nektarquelle für zahlreiche Insekten.
Der Echte Dost wird meist 20–60 cm hoch. Er besitzt aufrechte bis aufsteigende, vierkantige, oft rötliche Stängel, die reich verzweigt sind. An trockenen, sonnigen Standorten bildet er dichte Horste oder größere Bestände. Die oberirdischen Teile sterben im Winter ab, im Frühjahr treiben neue Triebe aus dem Wurzelstock aus.
Oregano bevorzugt warme, vollsonnige und trockene Standorte mit leichten, gut durchlässigen Böden. Typische Wuchsorte sind Magerwiesen, Böschungen, Feld- und Wegränder sowie Trockenrasen. Im Kräuter- und Steingarten gedeiht es besonders gut. Staunässe und schwere, verdichtete Böden werden schlecht vertragen.
Oregano zählt zu den aromatischsten Küchenkräutern. Das getrocknete Kraut verströmt einen warmen, kräftig würzigen Duft mit leicht süßlicher Note. Der Geschmack ist intensiv, leicht bitter und angenehm scharf. Die ätherischen Öle regen die Bildung von Verdauungssäften an, lösen Krämpfe und fördern die Verdauung, weshalb Oregano klassisch zu deftigen Speisen verwendet wird.
Das blühende Kraut wird im Schatten getrocknet und anschließend als kräftiges Gewürz verwendet. Es passt ideal zu Tomatengerichten, Pizza, Pasta, Hülsenfrüchten, Ofengemüse, Käse und Fleischgerichten.
Frisches oder getrocknetes Oregano wird in hochwertigem Olivenöl ausgezogen. So entsteht ein aromatisches Kräuteröl zum Verfeinern von Salaten, Ofengemüse, Pizza und Grillgerichten.
Ein milder Tee aus Dost wird gerne zu schweren, fettreichen Gerichten getrunken. Er unterstützt die Verdauung, lindert Völlegefühl und Blähungen und sorgt für angenehme Entspannung nach dem Essen.
Dost zählt zu den klassischen Bitterkräutern für Magen und Darm. Tee oder Tinktur werden traditionell bei Völlegefühl, Blähungen und träger Verdauung eingesetzt. Bitterstoffe und ätherische Öle regen die Bildung von Verdauungssäften an und unterstützen die Darmbewegung.
Oregano-Öl besitzt ausgeprägte antibakterielle und pilzhemmende Eigenschaften. Traditionell wird es begleitend bei Infekten der Atemwege und leichten Magen-Darm-Infektionen eingesetzt. Für die innere Anwendung sind niedrige Dosierungen und eine zeitlich begrenzte Verwendung wichtig.
Ein milder Tee aus Dost wird traditionell abends zur Entspannung und zur Unterstützung eines ruhigen Schlafes getrunken. Häufig wird er mit Melisse, Johanniskraut oder Lavendel zu Nerventees kombiniert.
Dost ist eine attraktive Zier- und Bienenpflanze. Er passt gut in Kräuterbeete, Trockenstaudenpflanzungen und Steingärten und bietet gleichzeitig wertvolle Nahrung für Insekten.
Stärkt die natürliche Abwehrkraft des Körpers und hilft, Krankheiten vorzubeugen.
Hilft, Entzündungen im Körper zu reduzieren und ist geeignet bei Muskel- und Gelenkschmerzen.
Fördert die Funktion des Verdauungssystems und hilft bei Blähungen und Appetitlosigkeit.
Wirkt entspannend und kann bei Stress, Unruhe und Schlafstörungen unterstützen.
Schützt die Zellen vor freien Radikalen und kann Alterungsprozesse verlangsamen.
Hilft, Bakterien und bakterielle Infektionen zu bekämpfen.
Unterstützt den Fettstoffwechsel und den allgemeinen Energiehaushalt.
Steigert körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken anwenden, sprechen Sie immer mit einer Ärztin/einem Arzt oder einer qualifizierten Fachperson für Phytotherapie.
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In der Natur wächst Oregano an sonnigen, trockenen Standorten: auf Magerwiesen, Böschungen, an Waldrändern, Feld- und Wegrändern. Im Kräuter- und Steingarten wird er häufig als dekoratives und aromatisches Gewürzkraut kultiviert und zieht zahlreiche Bienen und Schmetterlinge an.
Informationen zu heilkundlichen Wirkungen dienen nur der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken verwenden, konsultieren Sie immer eine Ärztin/einen Arzt oder eine qualifizierte Fachperson. Wenn Sie sich bei der Bestimmung der Pflanze nicht sicher sind, sammeln oder verwenden Sie sie nicht!
Bei länger anhaltenden oder schweren Verdauungsbeschwerden, Schmerzen oder Infektionen sollte Dost nur begleitend eingesetzt werden. Er ersetzt weder ärztliche Diagnose noch Therapie.
Echter Dost, besser bekannt als Oregano, gehört zu den wichtigsten Kräutern der mediterranen Küche. Er verleiht Pizza, Pasta, Tomatensaucen, Gemüse- und Fleischgerichten ihren typischen Geschmack.
Traditionell wurde Dost als Kraut zur Unterstützung von guter Laune, Entspannung und erholsamem Schlaf verwendet. Schon der Name weist auf die Verbindung zu einem „guten Gemüt“ hin.
Blühender Dost ist eine hervorragende Bienenweide. Die nektarreichen Blütenstände ziehen zahlreiche Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an und bereichern naturnahe und essbare Gärten.
„Das Wissen über Wildkompass verbindet die traditionelle Erfahrung früherer Generationen mit moderner wissenschaftlicher Erkenntnis.“