Giftiger Verwandter des Schwarzen Holunders
Der Rote Holunder ist ein naher Verwandter des Schwarzen Holunders, gilt jedoch als deutlich giftiger und spielt in der Ernährung kaum eine Rolle.
Sambucus racemosa
Stark verzweigter Waldstrauch mit roten Beeren in aufrechten Fruchtständen, der vor allem in kühlen, feuchten Bergwäldern wächst.
Unpaarig gefiederte Blätter mit 5–7 Fiederblättchen.
Gelblich weiße Blüten in kegelförmigen Rispen.
Leuchtend rote Beeren in aufrechten Fruchtständen.
Feuchte Berg- und Schluchtwälder, Waldränder.
Die Blätter sind unpaarig gefiedert, bestehen meist aus 5–7 länglichen, gesägten Fiederblättchen und wirken insgesamt derben Charakter.
Die Blüten sind klein, gelblich weiß und stehen in kegelförmigen, oft etwas aufrechten Blütenständen. Die Blütezeit liegt meist im späten Frühjahr.
Die Beeren sind leuchtend rot, glänzend und stehen in dichten, aufrecht gerichteten Fruchtständen. Sie wirken sehr attraktiv, sind für den Menschen jedoch nur mit großer Vorsicht nutzbar.
Typische Standorte sind feuchte Bergwälder, Schluchten, Waldränder und lichte Schuttflächen in höheren Lagen.
Aufgrund der Giftigkeit werden Früchte des Roten Holunders für den häuslichen Gebrauch nicht empfohlen. Für Sirup, Saft oder Marmelade ist der Schwarze Holunder die deutlich bessere Wahl.
In der Volksheilkunde wurden Blüten des Roten Holunders ähnlich wie die des Schwarzen Holunders genutzt. Heute empfiehlt man jedoch überwiegend den besser erforschten und sichereren Schwarzen Holunder. Roter Holunder sollte nur von sehr erfahrenen Anwendern und stets nach intensiver Erhitzung verwendet werden.
Als Wildstrauch bietet der Rote Holunder Nahrung und Deckung für viele Tierarten. In naturnahen Gärten kann er als ökologisch wertvolle Art dienen, ohne dass seine Früchte in der Küche genutzt werden müssen.
Stärkt die natürliche Abwehrkraft des Körpers und hilft, Krankheiten vorzubeugen.
Unterstützt die Ausscheidung von Schadstoffen, entlastet Leber und Nieren.
Lindert Beschwerden bei Erkältung, Husten und Bronchitis.
Schützt die Zellen vor freien Radikalen und kann Alterungsprozesse verlangsamen.
Hilft bei Schnupfen, Fieber und grippeähnlichen Beschwerden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken anwenden, sprechen Sie immer mit einer Ärztin/einem Arzt oder einer qualifizierten Fachperson für Phytotherapie.
Einige Pflanzen können allergische Reaktionen auslösen oder mit Medikamenten wechselwirken. Gehen Sie vorsichtig vor und wenden Sie sich im Zweifel an medizinisches Fachpersonal.
Typisch sind feuchte Schluchten, Berg- und Mischwälder, Waldränder und lichte Schuttstandorte. Häufig wächst er in der Strauchschicht zusammen mit anderen Pioniergehölzen.
Informationen zu heilkundlichen Wirkungen dienen nur der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bevor Sie Pflanzen zu therapeutischen Zwecken verwenden, konsultieren Sie immer eine Ärztin/einen Arzt oder eine qualifizierte Fachperson. Wenn Sie sich bei der Bestimmung der Pflanze nicht sicher sind, sammeln oder verwenden Sie sie nicht!
Früchte und Samen des Roten Holunders sind giftig und können bei rohem Verzehr starke Magen-Darm-Beschwerden auslösen.
Eine mögliche Nutzung ist ausschließlich nach intensiver Erhitzung und nur in kleinen Mengen zu verantworten.
Für Kinder, Schwangere, Stillende und Menschen mit empfindlicher Verdauung ist die innere Anwendung des Roten Holunders nicht geeignet.
Es besteht Verwechslungsgefahr mit anderen Sträuchern mit roten Beeren, von denen einige stark giftig sind. Im Zweifel nicht ernten.
Im Rahmen des sicheren Wildpflanzensammelns eignet sich der Rote Holunder eher zum Bestimmen und Beobachten als zur Nutzung.
Der Rote Holunder ist ein naher Verwandter des Schwarzen Holunders, gilt jedoch als deutlich giftiger und spielt in der Ernährung kaum eine Rolle.
Die roten Beeren sind für viele Vogelarten eine wichtige Nahrungsquelle, auch wenn sie für Menschen problematisch sind.
Der Rote Holunder ist typisch für feuchte Berg- und Schluchtwälder und kann auf kühlere, humusreiche Standorte hinweisen.
„Das Wissen über Wildkompass verbindet die traditionelle Erfahrung früherer Generationen mit moderner wissenschaftlicher Erkenntnis.“