Heilwirkung

Unterstützung der Verdauung

Fördert die Funktion des Verdauungssystems und hilft bei Blähungen und Appetitlosigkeit.

Über die Wirkung

Verdauungsfördernde Kräuter können Blähungen, Völlegefühl oder Appetitlosigkeit lindern und die natürliche Funktion des Magen-Darm-Trakts unterstützen. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und erleichtern den Abbau schwerer Speisen.

Bitterstoffe und aromatische Pflanzen stimulieren den gesamten Verdauungsprozess und können unangenehme Begleiterscheinungen nach dem Essen reduzieren. Mildere Kräuter eignen sich auch für empfindliche Mägen.

Regelmäßiger Einsatz kann zu einer besseren Nährstoffaufnahme und mehr Wohlbefinden nach den Mahlzeiten beitragen.

Nutzen und Wirkungen

Bauchkomfort nach dem Essen

Beruhigt den Verdauungstrakt und unterstützt das Wohlbefinden nach dem Essen – auch bei empfindlicher Verdauung

Unterstützung von Leber und Gallefluss

Unterstützt die natürlichen Entgiftungsprozesse der Leber sowie Bildung und Abfluss der Galle und kann nach schwerem Essen und Belastung entlasten

Unterstützung von Nieren und Ausscheidung

Fördert die natürliche Durchspülung der Harnwege und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten – wichtig bei guter Hydration und leichter Kur

Unterstützung von Lymphe und Mikrozirkulation

Unterstützt Lymphsystem und Durchblutung und kann so ein leichteres Körpergefühl und bessere Regeneration bei längerer Belastung fördern

Wie es wirkt

Verdauungsfördernde Pflanzen regen die Produktion von Speichel, Magensäften und Galle an und unterstützen dadurch die Aufspaltung der Nahrung und die Aufnahme von Nährstoffen. Bitterstoffe, ätherische Öle und Gerbstoffe fördern die Darmbewegung, reduzieren Blähungen und lindern das Gefühl eines schweren Magens.

Geeignet für

Geeignet für

Blähungen und Völlegefühl
Schweregefühl nach dem Essen
Appetitlosigkeit
Langsame Verdauung und „träge“ Darmtätigkeit
Unterstützung der Galle und Fettverdauung

Nicht empfohlen bei

Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür (v. a. Bitterstoffe)
Reflux und Sodbrennen (bei reizenden Kräutern)
Gallensteine oder Verschluss der Gallenwege (ohne Rücksprache)
Schwangerschaft (bei manchen aromatischen/bitteren Kräutern)
Allergie gegen einzelne Pflanzen

Beste Pflanzen für diese Wirkung

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Vogelbeere (Eberesche)

Sorbus aucuparia

März–Juni, September–Oktober
Laubwälder, Mischwälder
Antioxidative Wirkung Entgiftung des Körpers Unterstützung der Verdauung Unterstützung des Immunsystems Unterstützung der Leber Unterstützung der Harnwege
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Tau-Brombeere

Rubus caesius

April–September
Waldränder und Feldgehölze, Wiesen und Grasflächen
Antioxidative Wirkung Entzündungshemmende Wirkung Regulierung des Blutzuckers Linderung bei Erkältung Entgiftung des Körpers Unterstützung der Verdauung Unterstützung des Immunsystems Schmerzlinderung Gesundheit der Haut Unterstützung der Harnwege
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Wilder Rhabarber

Rheum rhabarbarum

April–Juni, September–Oktober
Ufer von Flüssen und Bächen, Brachflächen und verwilderte Standorte
Regulierung des Blutzuckers Entgiftung des Körpers Unterstützung der Verdauung Unterstützung des Stoffwechsels
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Echter Baldrian

Valeriana officinalis

Februar–März, September–November
Waldränder und Feldgehölze, Wiesen und Grasflächen
Entzündungshemmende Wirkung Unterstützung der Verdauung Schmerzlinderung Beruhigung und Schlaf
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Weiße Taubnessel

Lamium album

März–September
Wiesen und Grasflächen, Gebüschsäume und Hecken
Antibakterielle Wirkung Antioxidative Wirkung Entzündungshemmende Wirkung Unterstützung der Verdauung Gesundheit der Atemwege Gesundheit der Haut Unterstützung der Harnwege Frauengesundheit
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Heckenrose (Hunds-Rose)

Rosa canina

Mai–Juni, September–November
Waldränder und Feldgehölze, Gebüschsäume und Hecken
Antioxidative Wirkung Entzündungshemmende Wirkung Herz- und Gefäßgesundheit Linderung bei Erkältung Entgiftung des Körpers Unterstützung der Verdauung Unterstützung des Immunsystems Unterstützung des Stoffwechsels Gesundheit der Atemwege Gesundheit der Haut

Vollständige Liste von 20 Pflanzen mit der Wirkung Immununterstützung

Saisonalität

Verfügbarkeit von Pflanzen mit der Wirkung „Unterstützung der Verdauung“ im Jahresverlauf.

Jan

0

Feb

1

Mär

13

Apr

21

Mai

28

Jun

30

Jul

25

Aug

23

Sep

26

Okt

12

Nov

4

Dez

0

Verfügbarkeit
Anzahl der Arten

Rezepte mit dieser Wirkung

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Sicherheit und Hinweise

Wichtige Hinweise vor der Anwendung

Diese Wirkung kann sich bei jedem Menschen unterschiedlich zeigen. Sprechen Sie die Anwendung von Heilpflanzen immer mit einer Ärztin/einem Arzt ab – insbesondere bei chronischen Erkrankungen oder wenn Sie Medikamente einnehmen.

Gegenanzeigen und besondere Gruppen

Bei Reflux und Sodbrennen können Bitterstoffe und stark aromatische Kräuter Beschwerden verstärken. Bei Gallensteinen, Gallengangsverschluss oder Kolik keine choleretischen Mittel ohne ärztliche Führung einsetzen. Bei aktivem Ulkus und schwerer Gastritis ist Vorsicht nötig. In Schwangerschaft nur milde, gut belegte Arten.

Allergische Reaktionen

Allergien können als Juckreiz im Mund, Hautausschlag, Übelkeit oder Schwellung auftreten; häufiger bei Pflanzen mit ätherischen Ölen. Mit kleiner Dosis starten und Verträglichkeit prüfen.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Mögliche Wechselwirkungen mit Refluxmedikation (Resorption), Antidiabetika (bei manchen Bitterstoffen) und Arzneien, die die Darmmotilität beeinflussen. Bei Dauermedikation Abstände und Kombinationen mit Apotheke/Arzt klären.

Diese Informationen dienen nur der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Unsicherheiten oder gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte immer eine Ärztin/einen Arzt.